Philosophie

Ganzheitliche Genesungskonzepte

Was hat meine Krankheit mit meinem Leben zu tun?
Warum bin ich krank geworden?
Was will mir mein Kranksein sagen?

Das sind Fragen, die sich viele Menschen unbewusst stellen. Bei einem ganzheitlichen Genesungskonzept reicht es also nicht aus, den Rücken, die Leber oder die Schulter anzusehen, sondern hier wird der Mensch vollständig betrachtet: seine Lebensumgebung, seine tägliche Beschäftigung, seine Ernährung und Bewegung, seine Vergangenheit, seine Wünsche und Ziele und vieles mehr.
Krankheit fällt nicht vom Himmel und in den meisten Fällen entwickelt sich eine Krankheit auch nicht plötzlich. Vielmehr sind in vielen Fällen unsere Lebensumstände, in denen wir uns zurechtfinden, behaupten und leben müssen nicht unserem Naturell entsprechend. Oftmals müssen wir uns verbiegen, anpassen und selbst belügen, bis wir krank werden. Diesen, oft schleichenden Prozess bemerken wir erst dann, wenn er anfängt, wehzutun. Es zwickt hier und da, die Krankheit wird chronisch, die Organe versagen ihren Dienst, und letztendlich schreit der ganze Körper und will gehört werden:

"Halt, bis hierher und nicht weiter!"

Krankheit kann also auch der Ausdruck von dem sein, was wir uns bewusst oder unbewusst versagen, wenn wir unser Naturell, unsere Anlagen, Bedürfnisse und Fähigkeiten nicht ausleben und nutzen können, wenn wir uns zu lange selbst verleugnen. Aber warum lassen wir es eigentlich so weit kommen? Weil wir es so gelernt haben?

Seine Krankheit aus dieser Perspektive zu betrachten, erfordert eine Menge Mut, Ausdauer und vor allem den tiefen inneren Wunsch, endlich beschwerdefrei zu leben.

Vernetzt Denken - komplex Handeln

Ich nutze in meiner Praxis eine unkonventionelle Vorgehensweise, da ich aus Erfahrung weiß, das lineares Vorgehen keine Probleme löst, sondern diese nur verstärkt oder verschiebt. Spezialistentum führt in der Regel zu einer verengten Sichtweise der Wirklichkeit und reduziert somit das Ursache-Wirkungs-Denken auf bekannte Felder. Daher versuche ich diese Beziehung in einem größeren Rahmen abzubilden und berücksichtige bei meiner Arbeit nicht nur das, was ich durch meine Sinne wahrnehme, sondern stelle Fragen, die mir erlauben, das Geschehen in einem verständlichen Kontext zu stellen.

Das, was jeder Mensch ausdrückt, ist das, was ihn bedrückt, ihn also als unerledigtes Thema beschäftigt. Sein Körper ist der Raum, in dem und auf dem das zum Tragen kommt. Ziel meiner Arbeit ist, dem Menschen Gelegenheit zu geben, den HINTERGRUND zu erkennen und zum Ausdruck zu bringen. Ich ermuntere ihn durch bestimmte Fragestellungen und unterstütze beim Aussprechen bestimmter schmerzhafter Speicherungen. Solange diese Dinge nicht AUSGESPROCHEN sind und im Unterbewusstsein des Menschen verbleiben, wirken sie. Nur was ein Mensch glaubhaft loswird, wirkt auch nicht mehr. Soweit ich den Menschen begleiten kann unterstütze ich ihn beim Erkennen, klären, Erfüllen und Versöhnen seiner Problematik.

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